Was passiert, wenn man seinen Chef auf Facebook beleidigt? Das Gericht hat entschieden

Wenn man den Chef als „Ausbeuter“ bezeichnet, dann kann der Chef den Azubi nicht rauswerfen. Das hat das Arbeitsgericht Bochum entschieden. Der Chef hat eine besondere „Fürsorgepflicht“ und muss sich um die Azubis kümmern.

Auch in der Vergangenheit hat es schon Fälle gegeben, bei denen eine Kündigung rückgängig gemacht wurde, weil die Beleidigung auf Facebook geschrieben wurde. Da hatte eine Frau, die bei der Sparkasse arbeitet, ihren Chef beleidigt.

Heise schreibt dazu: „Das Gericht erklärte die fristlose und auch die hilfsweise geltend gemachte ordentliche Kündigung für unrechtmäßig. Der Frau könne kein Vorwurf gemacht werden, da diese von ihrem Mann stammten und sie dafür nicht verantwortlich gemacht werden könne. Für das „Gefällt-mir“-Symbol sei es unerheblich, ob die Angestellte selbst oder ihr Mann den Button gedrückt habe. Schließlich sei die Angestellte mehr als 25 Jahre ohne Verfehlungen für das Kreditinstitut tätig gewesen. “

 

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